Presse

Schwarzwälder Post, Freitag/Samstag, 27./28 März 2015

Im Tempo vorbei an Petersplatz und Fontana di Trevi
Marathonläufer aus der Ortenau sehen in Rom gut aus

Zell a.H. (as). Am Sonntag wurde in Italiens Hauptstadt der 21. Rom-Marathon ausgetragen. Er ist der teilnehmerstärkste Marathonwettkampf in Italien und gehört zu den zehn größten Marathonläufen in Europa. Unter ingesamt 11.500 Athleten starteten auch einige »Marathonis« aus der Ortenau, die von Freunden, Bekannten und Familienangehörigen begleitet wurden.
Dass man beim Rom-Marathon aufgrund der Streckenführung und dem Kopfsteinpflaster - welches rund ein Drittel der Strecke ausmacht - nicht Bestzeit laufen kann, ist allgemein bekannt. Am Sonntag mussten die Läufer bei Dauerregen und stürmischen Windböen erstmal aufpassen, unfall- und verletzungsfrei die 42,195 zu bewältigen. Diese äußeren Umstände traten aufgrund der Attraktivität der Strecke jedoch in den Hintergrund und taten der Begeisterung keinen Abbruch. Schon Start und Zielankunft am Kolloseum dürfte für die meisten lange in Erinnerung bleiben.
Nach dem Start führte die Strecke über die Piazza Venezia zum Circus Maximus. Kurz darauf überquerten die Läufer und Läuferinnen den Tiber. Zunächst war es am rechten Ufer des Flusses entlang gegangen, dann auf dem linken bis auf die Höhe der berühmten Engelsburg. Hinter dieser bog man in die Via della Conciliazione ein, und die Athleten liefen hier auf den Petersdom zu. An den Kolonnaden, die den Petersplatz begrenzen, vorbei führte die Strecke dann weiter nach Norden, parallel zur Grenze des Territoriums der Vatikanstadt. Das letzte Fünftel der Strecke führte dann durch die Altstadt: Über die Piazza Navona, vorbei an der Spanischen Treppe und dem Trevi-Brunnen, gelangten die Läufer auf die Piazza Venezia und noch einmal zum Circus Maximus. In einem Bogen ging es nun um das Kolosseum herum in die Zielgerade auf der Via dei Fori Imperiali.
Aus Zell am Start war Katja Bosnjak, die aufgrund eines Fluglotsenstreiks zuvor schon einen Reisemarathon hatte hinlegen müssen, indem sie kurzfristig mit der Bahn anreisen musste. Bei ihrem fünften Marathon wurde sie mit 3:34:35 Stunden exakt 111. von über 2250 Läuferinnen, die das Ziel erreichten. Auch Jörg Marin von der LG Brandenkopf war nach 3:11:58 Stunden sehr begeistert über die Strecke und das Ergebnis, da während des Frühjahrs nicht die erforderliche Zeit für eine ausreichende Vorbereitung zur Verfügung gestanden hatte. Auch Bernd Ehrhardt, mit fast 61 Jahren der älteste Marathonläufer der LG Brandenkopf, konnte mit 3:33:29 Stunden ein Ergebnis erzielen, welches den Erwartungen und dem gesetzten Ziel entsprach.


Katja Bosnjak aus Zell wurde beim berühmten Rom-Marathon 111.


Bernd Ehrhardt, mit fast 61 Jahren der älteste Marathonläufer der LG Brandenkopf, konnte mit 3:33:29 Stunden ein Ergebnis erzielen, welches den Erwartungen und dem gesetzten Ziel entsprach.


Bernd Ehrhardt (Startnummer 3041) und Katja Bosnjak (Startnummer F452) beim Rom-Marathon 2015.
                                                                                              Fotos: Alfred Siegesmund

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