Presse

Schwarzwälder Post, Freitag/Samstag, 23./24. Juni 2017

16 Stunden, 24 Minuten für 101 Kilometer und 5.400 Höhenmeter
Bernd Kuderer und Peter Schobert von der LG Brandenkopf waren beim Zugspitz-Ultratrail sehr gut in Form

Zell-Unterharmersbach (as). Das Zugspitzdorf Grainau, seit 2011 Zielort des Zugspitz Ultratrail, platzte am Wochenende aus allen Nähten. Knapp 2.400 Teilnehmer aus 48 Nationen gingen bei der siebten Auflage des größten Trailrun-Events Deutschlands an den Start. In diesem Jahr spielten auch die äußeren Umstände mit. Nachdem 2015 die Strecke wegen heftigen Schneefalls verkürzt werden musste und vor einem Jahr Dauerregen besonders die Downhills gefährlich glatt werden ließ, zeigten sich am Samstagmorgen die Zugspitzregion und das Wettersteingebirge von ihrer besten Seite. Doch die 25 Grad im Tal und 15 Grad auf einer Höhe von 2.000 m waren vielleicht einen Tick zu warm. Die leicht drückende Hitze machte den Athleten doch manchmal zu schaffen. Und diejenigen, die in der Nacht auf den Passagen zwischen den Verpflegungsstationen 9 und 10 unterwegs waren, kämpften mit Sichtbehinderungen durch dichten Nebel.
Mit am Start, von der LG Brandenkopf: Bernd Kuderer, der sich zum siebten Mal für die längste Strecke, den Ultratrail mit knapp über 100 km und 5400 Höhenmeter entschieden hatte. Start für ihn war um 7.15 Uhr, zusammen mit weiteren über 500 Athleten. Wie schon in den vergangenen Jahren war er auf den Punkt topfit und benötigte bis zum Erreichen des Ziels am späten Samstagabend 16 Stunden und 24 Minuten. Immerhin 4 Minuten weniger als noch im Vorjahr. Mit diesem Ergebnis reichte es für ihn für den Gesamtplatz 42 und in der Altersklasse für Rang 4. »Wetter und Strecke waren heute toll und mit der Platzierung bin ich super zufrieden.« So sein Kommentar kurz nach dem Lauf.
Rund zwei Stunden nach Kuderer erfolgte der Start für Peter Schobert, ebenfalls LG Brandenkopf. Er hatte die Strecke Supertrail mit 63 Kilometer und knapp 3.000 Höhenmeter ausgewählt. Er brachte das Kunststück fertig, den Lauf um eine Stunde schneller zu bewältigen als im Jahr 2016. So erreichte er nach 10 Stunden und 9 Minuten das Ziel. Mit dieser Zeit konnte er sich im ersten Viertel der Ergebnisliste einordnen und in der Altersklasse Platz 13 belegen.


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