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Schwarzwälder Post, Montag, 9. Juli 2018

Tolle Ergebnisse der LG Brandenkopf beim Nebelhornberglauf

Zell-Unterharmersbach (as). Exakt 278 Läufer und 48 Läuferinnen standen am Sonntagmorgen am Start auf dem Marktplatz in Oberstdorf. Vor ihnen lag laut Ausschreibung der härteste Berglauf in Deutschland mit 1.405 Höhenmetern auf die Gesamtdistanz von 10,5 km. Ziel war der Gipfel des Nebelhorns in 2.220 Meter über dem Meeresspiegel.
Unter den Startern waren auch neun Athleten der LG Brandenkopf, die den Start in Oberstdorf mit einem Trainingswochenende im Tannheimertal verbanden. Nach der Anreise am Tag zuvor stand eine kurze Wanderung in den umliegenden Bergen auf dem Plan. Um optimal auf den bevorstehenden Nebelhornberglauf vorbereitet zu sein, wurden noch am Abend die Startnummern geholt und bei einem kleinen Lauf die Beinmuskulatur gelockert.
Als der Startschuss um 9.15 Uhr fiel, standen alle neun Athleten gut vorbereitet an der Startlinie. Das Wetter war mit 20°C und Sonnenschein optimal. Sechs Athleten der LG Brandenkopf erkämpften sich in ihrer Altersklasse einen Platz auf dem Treppchen. Ulrich Benz konnte sich mit einer Zeit von 1:10:37 in einem stark besetzten Feld als gesamt siebter und zweiter der Altersklasse M40 behaupten. Nadia Dietz wurde in 1:23:16 gesamt vierte aller Frauen und gewann die Altersklasse W20. Weitere Treppchenplätze erreichten: W18 1. Franziska Schmieder, 2. Laura Huber; M30 3. Johannes Hasselmann und M60 3. Werner Schwörer. Auslaufen und anschließendes Baden im Haldensee rundete den Tag ab.
Der nächste und zugleich letzte Tag des verlängerten Wochenendes startete wieder früh. Bei einem 8-km-Lauf vor dem Frühstück hatte man Fernsicht bis zur Zugspitze. Anschließend folgte eine ausgedehnte Wanderung mit 1.600 Höhenmetern. Die Uhr zeigte 35.698 Schritte für diese Tour an. Bei traumhaftem Wetter konnte das Bergpanorama in vollen Zügen genossen werden.


Das erfolgreiche Team der LG Brandenkopf am Nebelhornberglauf v. l. Lothar Killig, Johannes Hasselmann, Franziska Schmieder, Arno Kempf, Nadia Dietz, Werner Schwörer, Daniel Knäble, Ulrich Benz und Laura Huber.


Bei seinem ersten richtigen Berglauf kam Arno Kempf ordentlich ins Schwitzen und musste für Kühlung sorgen.
                                                                                            Fotos: Alfred Siegesmund


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